FAQs

Kostet die Nutzung der Entscheidungshilfe etwas?

Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs wird von der PatientenAkademie der Deutschen Urologen zur Verfügung gestellt. Die Nutzung dieses Angebotes ist kostenlos und frei von wirtschaftlichen Interessen.

Wie bekomme ich Zugangskarten für meine Patienten?

Zugangskarten für Ihre Patienten können Sie formlos und kostenlos hier bestellen:
Telefon: 030 - 2 06 27 70
eMail: bestellung@entscheidungshilfe-prostatakrebs.de

Wie kann ich mir selbst ein Bild von den Inhalten machen?

Urologen und andere Ärzte können sich mit einem allgemeinen Testzugang für Ärzte einen Eindruck von der Entscheidungshilfe verschaffen. Die Fragebögen sind als Musterdokumente hinterlegt, sodass der Testzugang nicht individualisierbar ist. Den allgemeinen Testzugang finden Sie auf dem Informationsblatt sowie auf der letzten Seite der Informationsbroschüre zur Entscheidungshilfe.
Falls Sie die Fragebögen selbst ausfüllen möchten, um z.B. unterschiedliche onkologische Risikogruppen zu simulieren, können Sie gerne hier einen individuellen Testzugang für Ärzte anfordern: infofoobar@entscheidungshilfe-prostatabarfoo.de.

Bitte benutzen Sie keine Patientenzugangskarten zu Testzwecken!

Wie lange dauert die Bearbeitung der Entscheidungshilfe für Patienten?

Die vollständige Bearbeitung der Entscheidungshilfe mit allen Videos und Fragebögen nimmt etwa
1,5 bis 2 Stunden in Anspruch. Ihr Patient ist jedoch sehr frei in seiner Nutzung. Er kann auch nur Teile der Videos ansehen und die Sitzung jeder Zeit unterbrechen. Auch die Fragebögen stellen optionale Angaben dar, wobei Ihr Patient und Sie von den Eingaben profitieren.

Muss der Patient die Entscheidungshilfe in einem Durchgang bearbeiten?

Ihr Patient kann die Entscheidungshilfe jeder Zeit unterbrechen und sich später erneut anmelden, um die Entscheidungshilfe fortzuführen. Das System sichert den am weitesten fortgeschrittenen Nutzungsstand, sodass ihr Patient nicht wieder von vorne anfangen muss.

Was sage ich Patienten ohne eigenen Computer oder ohne Drucker?

Ihr Patient kann prinzipiell jeden Computer oder jedes mobile Endgerät mit einem Internetzugang verwenden. Denn alle Daten werden nicht lokal auf einem Computer gespeichert, sondern innerhalb des Systems auf einem geschützten Server. So kann Ihr Patient z.B. einen Computer innerhalb der Familie oder bei Bekannten nutzen. Falls hier kein Drucker verfügbar ist, lässt sich die Zusammenfassung mit den individuellen Zugangsdaten jeder Zeit später auch an jedem anderen Arbeitsplatz ausdrucken.

Welche technischen Voraussetzungen müssen für eine reibungslose Nutzung vorliegen?

Für den generellen Betrieb der Entscheidungshilfe sind lediglich ein PC oder ein mobiles Endgerät (Tablet) mit Internetzugang und ein Internetbrowser notwendig. Die Entscheidungshilfe wird unter der Adresse www.entscheidungshilfe-prostatakrebs.de im Internetbrowser aufgerufen.
Der Internebrowser (z.B. Microsoft Internet Explorer 9 und neuer, Firefox 4 und neuer) sollte nach Möglichkeit aktuell sein bzw. nicht älter als 5 Jahre.  Falls der Internetbrowser veraltet ist, kann man relativ einfach eine aktuelle Version des Browsers im Internet herunterladen und diesen aktualisieren.
Zur Nutzung der Entscheidungshilfe müssen zudem Cookies akzeptiert werden (zum Anmelden notwendig) sowie Javascript aktiviert sein (zum Abspielen der Videos). Diese Optionen sind in den Internetbrowsern in der Regel bereits standardmäßig korrekt eingestellt. Die Qualität der Videos passt sich automatisch an die Internetgeschwindigkeit der Nutzer an. Die minimale Geschwindigkeit zur Nutzung der Videos liegt etwa bei 2Mbit. Zur optimalen Nutzung sind 6Mbit empfohlen.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Alle Daten werden für mindestens 1 Jahr gespeichert, so dass ihr Patient auch zu einem späteren Zeitpunkt und wiederholt mit seinen Zugangsdaten Informationen in der Entscheidungshilfe abrufen kann. Außerdem können die Antworten in den Frageteilen zu jeder Zeit verändert und in der aktualisierten Zusammenfassung neu ausgedruckt werden.

Wie oft kann der Patient sich mit seinen Zugangsdaten einwählen?

So lange die Daten gespeichert sind (mindestens 1 Jahr) kann sich der Patient zu jedem Zeitpunkt und in unbegrenzter Häufigkeit mit seinen Zugangsdaten anmelden.

Muss der Patient seine Daten immer wieder neu eingeben, wenn er sich die Videos oder die Auswertung nochmal anschauen möchte?

Der Patient muss sich für jede Nutzung mit seinen persönlichen Zugangsdaten anmelden (Benutzername und Passwort von seiner Zugangskarte). Seine weiteren Angaben werden unter diesem Nutzerkonto gespeichert und können jederzeit wieder von ihm eingesehen werden. Damit kann sich der Patient auch jederzeit alle Videos erneut anschauen, Angaben in den Frageteilen ändern oder ergänzen und die Zusammenfassung ausdrucken.

Sind Rückschlüsse auf einzelne Patienten oder Urologen innerhalb der Entscheidungshilfe möglich?

Innerhalb der Entscheidungshilfe sind keine Rückschlüsse auf Patienten oder behandelnde Urologen möglich. Alle Zugänge zur Entscheidungshilfe sind vorangelegt. Somit kann sich jeder Patient mit einer Nutzernummer-Passwort-Kombination anmelden ohne persönliche Daten wie etwa seinen Namen oder eine E-Mail-Adresse anzugeben. Die Zusendung der Karten an die Urologen erfolgt ohne Registrierung der Zugänge, so dass auch hier keine Rückverfolgung möglich ist.

Worauf basiert die Aussage zur 10-Jahres Überlebenswahrscheinlich?

In die Schätzung der statistischen 10-Jahres Überlebenswahrscheinlichkeit nach dem sogenannten „Lee-Index“ gehen verschiedene Angaben des Patienten ein (Cruz et al. (2013) JAMA 309: 874-76): Neben dem Alter und dem Body-Mass-Index (BMI) sind das der aktuelle Raucherstatus, Zweitmalignome und drei definierte schwere Begleiterkrankungen (Diabetes mellitus, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Herzinsuffizienz). Ergänzt werden diese Angaben durch vier Fragen zu gesundheitlich bedingten Einschränkungen im Alltag. Neben dem Schätzwert gibt das 95%-Konfidenzintervall den Erwartungsbereich an, der zu 95% den wahren Wert einschließt.

Was passiert, wenn Patienten mit lokal fortgeschrittenem Stadium oder mit Fernmetastasen die Entscheidungshilfe nutzen?

Patienten mit lokal fortgeschrittenem Stadium können die Entscheidungshilfe uneingeschränkt nutzen, denn sie ist für alle Patienten mit nicht metastasiertem Prostatakarzinom konzipiert. Allerdings soll auch interessierten Patienten mit Fernmetastasen die Entscheidungshilfe nicht vorenthalten werden, wenn der behandelnde Urologe dies für sinnvoll erachtet. Gibt der Patienten eine Fernmetastasierung an, erhält er auf jeder Seite den Hinweis, dass diese Informationen für ihn möglicherweise nicht zutreffen. Alle Videos werden dabei in einer allgemeinen Variante angeboten und eine Zusammenfassung lässt sich nicht erstellen.

Kann ich die Entscheidungshilfe mit meiner Webseite verlinken?

Sie können von Ihrer Webseite gerne einen Link auf die Entscheidungshilfe setzten. Gerne senden wir Ihnen zudem einen kurzen Informationstext und Screenshots der Entscheidungshilfe für Ihre Webseite zu (Kontakt: infofoobar@entscheidungshilfe-prostatakrebsbarfoo.de).

Kann ich einzelne Videos auf meiner Homepage einstellen?

Bei der Entscheidungshilfe wurde ganz bewusst ein aus dem Arzt-Patienten-Kontakt gesteuerter individueller Zugang gewählt, um die Informationen in diesem Kontext zu vermitteln. So werden Eingaben des Patienten möglich, die sich in den angebotenen Informationen niederschlagen und als Zusammenfassung  dem behandelnden Arzt nützen. Dies lässt sich nur so zuverlässig gewährleisten. Daher bitten wir um Verständnis dafür, dass der Zugang zu den Videos für Patienten ausschließlich über die individuellen Zugangskarten möglich ist.

Ist der Datenschutz gewährleistet?

Die Datensätze der Fragebögen werden nur auf einem geschützten Server gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Der Patient kann seine Daten selbst als Zusammenfassung ausdrucken und zu seinem betreuenden Urologen mitnehmen. Somit hat Ihr Patient stets volle Kontrolle über seine Daten. Darüber hinaus erfolgen im Projektteam statistische Auswertungen zur Nutzung der Entscheidungshilfe. Weitere Informationen finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Was für eine wissenschaftliche Studie ist geplant?

Nach Etablierung der Entscheidungshilfe sollen ihre Effekte in einer randomisierten Evaluationsstudie gemessen werden. So kann der mögliche Mehrwert der Entscheidungshilfe Prostatakrebs untersucht werden. Nach Abschluss der randomisierten Studie soll eine einarmige Anwendungsbeobachtung den Einsatz der Entscheidungshilfe weiter prospektiv dokumentieren. Dies dient der kontinuierlichen Verbesserung des Informationsangebots und kann zugleich wertvolle Daten zur Versorgungssituation liefern. Aus den erhobenen Daten ist dabei auch weiterhin kein Rückschluss auf einzelne Ärzte möglich. Sobald ein Starttermin für diese Projekte absehbar ist folgen weitere Informationen.